Energie

Quelle: Sungrow

22.06.2026
Marco Plüss

Photovoltaik- und Speichertrends

Am Sungrow Power Connect Day 2026 in den Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum in Mattsee bei Salzburg, der von über 150 Branchenexperten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz verfolgt wurde, war mehr zu Photovoltaik- und Speichertrends zu erfahren. Das Thema könnte aktueller nicht sein.

Die Kombination aus technologischem Pioniergeist der Jahrhundertwende und moderner, grüner Energie bildete die perfekte Symbiose für einen zukunftsweisenden Networking-Anlass. Dies war der letzte Halt der Sungrow Power Connect Tour in Österreich und stellte den direkten Austausch mit Installationspartnern in den Mittelpunkt. Dabei wurden auch die neuesten Sicherheitsstandards der C&I-Produktlösungen vorgestellt. Die Wahl der Eventlocation für diesen Anlass war kein Zufall, denn die Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum in Mattsee widmen sich dem Schaffen eines der wohl visionärsten Automobilkonstrukteurs der Geschichte und was viele Gäste erst vor Ort erfuhren: Porsche experimentierte bereits um 1900 intensiv mit Elektromobilität und Hybridantrieben. Genau dieser rote Faden zog sich durch den gesamten Networking-Anlass. Wo einst der Grundstein für moderne Antriebskonzepte gelegt wurde, definiert Sungrow heute die Netzstabilität und Sektorenkopplung von morgen. Die historischen, voll funktionstüchtigen Austro-Daimler-Modelle bildeten einen faszinierenden Kontrast zu den modernen Wechselrichtern und Hightech-Batteriezellen.

 

Die Präsentationen zeigten auf, dass die Strompreise steigen, während erneuerbaren Energien und entsprechende Installationen immer grösserer Beliebtheit erfahren. Dagegen sind Netze überlastet und Netzgentgelte steigen, während Heizen und der Verkehr elektrifiziert wird. So scheinen Batterien regelrechte Schlüsselbausteine der Energiewende zu sein. Sie steigern die Wettbewerbsfähigkeit und machen aus Energieinfrastruktur ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell. Es scheint klar, dass der Markt die Relevanz von Gewerbespeichern erkannt hat. Die Rahmenbedingungen sind vorhanden und werden weiter verbessert. Viele Projekte wurden seit 2024 umgesetzt und der Markt wird weiter anwachsen, so wird ein Nischenmarkt zum Wachstumsmotor.

 

Wie Branchen-Know-how gebündelt wird

Eine erfolgreiche Energiewende gelingt aber nicht im Alleingang. Um den Teilnehmern schlüsselfertige Konzepte an die Hand zu geben, holte Sungrow namhafte Kooperationspartner auf die Bühne des fahr(T)raums. So u.a. etwa folgende zwei Firmen:

meteocontrol: Die Experten für Anlagenmonitoring zeigten, wie wichtig präzise Daten für das Ertragsmanagement sind. Durch fortschrittliche Algorithmen lassen sich Fehlfunktionen in Echtzeit isolieren, noch bevor sie zu wirtschaftlichen Einbussen führen.
Furo Energy: Im Fokus standen hier die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des europäischen Marktes. Die Referenten skizzierten die enormen wirtschaftlichen Potenziale, die sich durch die Teilnahme an Regelenergiemärkten und dynamischen Stromtarifen für Speicherbetreiber eröffnen.
 

Praxisnahe Einblicke und direkter Austausch

Vor Ort lernten die Teilnehmenden das aktuelle Produktportfolio kennen – darunter auch den Energiespeicher PowerStack 255CS – und tauschten sich direkt mit Expertinnen und Experten zu technischen Entwicklungen und Anforderungen aus dem Installationsalltag aus. Dabei betonte Christian Welz, Director C&I DACH und Nordics bei Sungrow Deutschland, vor Ort die Bedeutung des österreichischen Marktes: „Deutschland, Österreich und Schweiz sind für uns Schlüsselmarkte für dezentrale Energielösungen – geprägt von hoher Installateurskompetenz, klaren Rahmenbedingungen und einer steigenden Nachfrage nach integrierten Speicherlösungen. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir die Energiewende hier weiter vorantreiben.“

Sungrow unterstrich ausserdem mit der Präsentation des SH125CX und der PowerKeeper-Serie seine technologische Vorreiterrolle im Markt. Der Anlass bot der europäischen Solarbranche wertvolle Impulse sowie Kontakte und das notwendige Werkzeug, um die gewerbliche Energiewende konsequent und wirtschaftlich erfolgreich voranzutreiben.

 

Zertifizierte Sicherheit für Energiespeicherlösungen

Im Rahmen des Events äusserte sich Sungrow zudem zur erfolgreichen Konformitätsbewertung durch den TÜV Rheinland (NB-Nr. 1008) gemäss der EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542 und ist damit weltweit eines der ersten Unternehmen, das vom TÜV für seine Energiespeicher in den Bereichen Utility, Gewerbe und Industrie (C&I) sowie Privathaushalte gemäss den aktuell geltenden Bestimmungen der Verordnung zertifiziert wurde. Dazu sprach sich Christian Welz dabei für einen Ansatz aus, der auf klaren und überprüfbaren Kriterien basiert und erklärte dazu: „Entscheidend ist, dass Sicherheitsanforderungen messbar und nachvollziehbar sind. Es muss klare Normen geben, die für alle gelten – und wer sie einhält, muss unabhängig von seiner Herkunft verlässlich planen können. Nur so schaffen wir Transparenz, Vertrauen und echte Sicherheit“.

 

Cybersicherheit

Sungrow verankert daher Cybersicherheit früh in der Produktentwicklung und entwickelt Systeme nach dem Prinzip „secure by design“. Externe Prüfstellen, wie der TÜV Rheinland, testen die Lösungen regelmässig, um ein hohes Sicherheitsniveau sicherzustellen. Das Unternehmen erfüllt des Weiteren internationale und europäische Standards wie ISO/IEC 27001 und ISO/IEC 27701 sowie industrielle Vorgaben wie IEC 62443 und ETSI EN 303 645. Diese Standards helfen dabei, Daten zu schützen und Systeme stabil zu betreiben. Zudem steht die Souveränität der Kunden für Sungrow an oberster Stelle. Kundinnen und Kunden behalten stets die Kontrolle über ihre Systeme und folgen alle Vorgaben zum Datenschutz – insbesondere aus der DSGVO. «Klare und einheitliche Normen schaffen Vertrauen in neue Technologien und geben Unternehmen die Sicherheit, langfristig zu planen», so Welz.

 

Grosse Nachfrage nach Speicherlösungen

Der Power Connect Day in Salzburg hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Nachfrage nach hochentwickelten Speicherlösungen im Gewerbesektor rasant wächst. Firmen suchen heute nicht mehr nur nach einfachen Komponenten, sondern nach langlebigen, sicheren Gesamtsystemen.

 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der nächsten Ausgabe von ET  Elektrotechnik Nr. 4/2026.

 

 


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